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Lombardium Skandal: Mahnbescheidswelle gegen die Anleger rollt

12. Juni 2016

Per Mahnbescheid werden Forderungen von Anlegern der Fondsgesellschaften Erste Oderfelder und Lombardium zurück gefordert – Schlammschlacht der Verantwortlichen – Wie sollten sich Anleger verhalten?

In dem an Skurrilitäten nicht eben armen Anlegerskandal „Lombardium“ überschlagen sich wieder einmal die Ereignisse: Die Fondsgesellschaften Erste Oderfelder KG (EOK) und Lombardium GmbH & Co. 3 KG (LC3) fordern von ihren Anlegern mit gerichtlichem Mahnbescheid die Rückforderung der erhaltenen Entnahmen der letzten Jahre. Zugleich soll Medienberichten zufolge der Rechtsanwalt einer Interessengemeinschaft von den Fondsgesellschaften abgemahnt worden sein, weil er einen Interessenkonflikt angeblich nicht offenlegte. Weiterlesen

Verbraucherzentrale Hamburg warnt vor Interessengemeinschaft IG Lombard

23. Februar 2016

Lombardium Anlegerskandal: Verbraucherzentrale Hamburg vertritt die Interessen von Verbraucherinnen und Verbraucher – zum Fall Lombardium wird anwaltliche Hilfe empfohlen

Auch die Verbraucherzentrale in Hamburg hat auf ihrer Internethomepage Handlungsempfehlungen im Lombardium-Skandal hinterlegt. Die Verbraucherzentrale Hamburg über sich: „Wir vertreten die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher durch Verbands- und Sammelklagen, durch Aktionen in der Öffentlichkeit, durch Dialog und Druck gegenüber der anbietenden Wirtschaft und durch Lobbyarbeit für Verbraucher bei Behörden und Politik.“ Die Verbraucherzentrale rät unter der Überschrift „Lombardium, IG Lombard und was jetzt zu tun ist“, sich nicht auf die Hinhaltetaktik von dubiosen Interessengemeinschaften einzulassen. Denn deren Interesse sei hauptsächlich, den Kopf der beteiligten Vermittler aus der Schlinge zu bekommen. Hierauf sollten sich nach Ansicht der Verbraucherschützer die Anleger nicht einlassen und stattdessen ihre Ansprüche mithilfe kompetenter Anwälte gegen Vertriebler und Fondgesellschaften verfolgen. Weiterlesen