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Lombard Classic 3: gute Chancen für Klagen gegen Vermittler

5. November 2018

Anspruch auf Schadensersatz: Vermögensschadenversicherung ist Pflicht – Chancen für geschädigte Anleger, von Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, Berlin

Die Chancen für geprellte Anleger des Skandal-Fonds „Lombard Classic 3“ auf Schadenersatz sind rechtzeitig vor einem möglichen Verjährungseintritt zum 01.01.2019 noch einmal gestiegen. In einer mündlichen Verhandlung vom 5. November 2018 hat das Landgericht München zu Protokoll gegeben, dass die Vermittler eine Verpflichtung trafen, anhand der Pfand-Listen der Gesellschaft die Frage eines Verstoßes gegen das Kreditwesengesetz zu überprüfen. Bekanntlich ist dieser Verstoß letzte Ursache für die Untersagung des Geschäftsbetriebes durch die Bundesanstalt für die Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) gewesen. Für Anleger bestehen daher exzellente Schadensersatz-Aussichten gegen die Vermittler. Die Vermittler mussten seit Beginn des Jahres 2013 auch über eine Vermögensschadenshaftpflicht Versicherung verfügen, sodass eine Insolvenz der Vermittler nicht notwendigerweise zu einem Verlust des Geldes führen muss.

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Lombardium-Skandal: Verjährung droht – Anleger müssen aktiv werden

3. Mai 2018

Schadensersatzansprüche gegen Vermittler und Berater: Rechtsschutzversicherung muss zahlen – Möglichkeiten für geschädigte Anleger?

Zum 31.12.2018 drohen Schadenersatzansprüche gegen die Vermittler und Berater der „Lombardium“-Gruppe aus Hamburg im Zusammenhang mit den atypisch stillen Beteiligungen an der „Lombard Classic 3 KG“ zu verjähren. Darauf weist der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke hin, der eine Vielzahl geschädigter Anleger gegen Anlageberater und Vermittler vertritt. Hintergrund ist die Kenntnis der Öffentlichkeit von der gesetzwidrigen Beleihung von Inhabergrundschuldbriefen durch die Abwicklungsverfügung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) im Dezember 2015.

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